Die Geschichte der französischen Sprache

Klassifikation des Französischen:
Die französische Sprache gehört zu den Indogermanische Sprachen und ist dabei der romanischen Gruppe der italienischen Sprachen zugeordnet. Auf Grund der heutigen Verbreitung als Haupt- und Fremdsprache, gehört sie zu den Weltsprachen. Übersetzer dieser Sprache findet man heute in jedem Land der Erde. Als Ursprungssprache gilt Latein, die Sprache der Römer, welche von diesen, bei ihren Feldzügen, in ganz Europa verbreitet wurde.

Die Entstehung der französischen Sprache:
Maßgeblich wurde das heutige Französisch vom Latein beeinflusst, welches nach und nach die gallischen Dialekte verdrängte und sich damit vermischte. Diese Sprache nannte man dann Vulgärlatein. Später wurde die Entwicklung durch germanische Begriffe sehr stark beeinflusst, welche mit den germanischen Heeren der Franken im fünften Jahrhundert nach Gallien gebracht wurden. Im Laufe der Zeit entfernte sich die geschriebene Sprache, hauptsächlich Latein ohne andere Einflüsse, von der gesprochenen Sprache.

Die karolingische Bildungsreform:

Um zu vermeiden, dass ein Übersetzer für die Verständigung benötigt wird, veranlasste Karl der Große die karolingische Bildungsreform, durch welche die Aussprache in Latein verstärkt werden sollte. Dieses Unterfangen misslang, so dass der „Konzil von Tours“ im Jahr 813 die gesprochene Sprache der Bevölkerung als Sprache der Predigten in den Kirchen festgelegte. Paris ist die Geburtsstadt des heutigen Französisch.