Exklusive Schweizer Weine

Eine kleine Auswahl Schweizer Rebsorten
Das südschweizer Tessin an seiner sonnigen Grenze zu Italien ist Hauptanbaugebiet für den Merlot. Ein Merlot del Ticino verspricht ein aromatisches Bukett, aber auch einen stolzen Durchschnittspreis von knapp zwanzig Euro je Flasche. Das Wallis bietet mit dem Cornalin seinen typischen Rotwein an, der über eine sehr ausgeprägte Charakteristik verfügt. Weine dieser Sorte kann man mit viel Glück um die fünfzehn Euro pro Flasche bekommen. Die deutschsprachigen Kantone, wie zum Beispiel der Kanton Aargau, bringen einen erstklassigen Müller-Thurgau hervor. Das sind Riesling-Silvaner-Mischungen. Diese Weißweine sind fruchtig-würzig ausgeprägt und verwöhnen die Geschmacksnerven mit zarten Aromen. Einzelflaschen gibt es bereits ab ca. zehn Euro.

Erschwerte Produktionsbedingungen führen zu höheren Preisen
Die Weine, die in der Schweiz produziert werden, sind daher wesentlich teurer als aus anderen Anbaugebieten stammend, weil sich die Produktion in dem Alpenstaat äußerst schwierig gestaltet. Zum Einen liegt das an den strengen Qualitätskriterien, die die Schweiz nach und nach eingeführt hat. Zum Anderen sind die Schweizer Weinberge weniger großflächig wie in anderen Ländern und befinden sich zumeist auf steileren Hängen. Die Ernte geht nicht so einfach vonstatten, sondern die Handlese gestaltet sich etwas schwieriger, weil die Hänge nicht so leicht zugänglich sind. Schweizer Weinbauer müssen die erschwerten Produktionsbedingungen berücksichtigen und unternehmerisch sinnvoll auf den Verkaufspreis umlegen. Allerdings sind diese Weine qualitativ hochwertig und jeden einzelnen Cent wert.